Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber anaphylaktischer Schock

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GFMK GmbH & Co. KG

Handelsregister-Nr. HRA 20746
Amtsgericht Köln
USt-IdNr.: DE813117900

Geschäftsführer: Holger F. Caspari

Zum Scheider Feld 20
51467 Bergisch Gladbach
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Layout, Umsetzung:  GFMK GmbH & Co. KG
Texte: Miriam Schaum

Fotos, Abbildungen:
Anaphylaktischer Schock: Wavebreak Media Ltd/Bigstock.com (89388524)
Entstehung: JFPhotodesign/Bigstock.com (74617549)
Diagnose: Kurhan/Bigstock.com (53745517)
Therapie: VadimGuzhva/Bigstock.com (78292022)
Wissenswertes: Yastremska/Bigstock.com (89436434)

17. März 2017
Während bei einer Kuhmilchallergie Milchprodukte komplett gemieden werden müssen, vertragen Menschen mit Laktoseintoleranz ggf. geringe Mengen Milchzucker.
  
10. März 2017
Bei der Diagnose einer Histaminintoleranz ist es wichtig, andere mögliche Erkrankungen, die ähnliche Symptome hervorrufen können, auszuschließen.
  
23. Februar 2017
Ein allergischer Schnupfen, auch als allergische Sinusitis bezeichnet, kann sich unbehandelt auf die Nasennebenhöhlen ausbreiten.
  
16. Februar 2017
Das Hilfsmittelverzeichnis legt fest, welche Hifsmittel für Allergiker von den gesetzlichen Krankenkasse bezahlt werden.
  
09. Februar 2017
Allergiker können bei der Wahl ihrer Rehaklinik mitentscheiden. Dies ist mit dem Wunsch- und Wahlrecht gesetzlich geregelt.
  

Ein anaphylaktischer Schock verläuft zu Beginn ähnlich wie eine normale Allergie, angeregt durch eine sehr hohe Dosis eines Allergens, andere Substanzen die eine Allergie hervorrufen können oder auch Stress artet die Reaktion jedoch aus. Histamin und andere Botenstoffe des Körpers werden in großen Mengen freigesetzt und überfordern den Organismus. Die Folge sind Symptome am ganzen Körper, die sich auch auf die Organe und das Herz-Kreislauf-System auswirken können. Dabei kann ein anaphylaktischer Schock sehr unterschiedlich entstehen, Patienten sollten daher auch bei Symptomen, die zunächst nicht eindeutig sind vorsichtig sein und sich frühzeitig Hilfe suchen.

Therapie Anaphylaktischer Schock

Bei der Therapie eines anaphylaktischen Schocks steht die Erstversorgung des Patienten im Vordergrund. Durch die häufig lebensbedrohliche Situation, muss zunächst der Kreislauf reguliert und Schwellungen, die im Halsbereich zum Ersticken führen können, behandelt werden. Um den Kreislauf wieder zu stabilisieren hilft insbesondere Adrenalin, intravenös, durch Injektion und ergänzend auch durch Inhalation. Andere Medikamente die bei der Therapie eines anaphylaktischen Schocks zum Einsatz kommen können sind z. B. Dopamin, Noradrenalin oder Antihistaminika. Eine Langzeittherapie mit dem behandelnden Arzt hilft dem Patienten dabei, das Allergen in Zukunft eindeutiger zu erkennen und zu vermeiden.

Der anaphylaktische Schock ist eine gefährliche Überreaktion des Körpers, die medikamentös und unter Aufsicht medizinischen Fachpersonals behandelt werden muss. Patienten sollten gemeinsam mit ihrem Arzt einen Notfallplan aufstellen, wie im Falle eines anaphylaktischen Schocks vorgegangen werden sollte. Eine Schulung der Patienten und ggf. der Angehörigen kann helfen, im Notfall richtig zu reagieren. Betroffene können zu ihrer Sicherheit beitragen, indem sie z. B. eine Übersicht über die möglichen Auslöser aufstellen. Dies kann hilfreich sein, um die Allergene auch im stressigen Alltag zu erkennen. Auch die Einbeziehung des persönlichen Umfeldes, die Information über erste Anzeichen und Kreuzverbindungen zwischen Allergenen, gibt Betroffenen mehr Sicherheit.