Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber anaphylaktischer Schock

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GFMK GmbH & Co. KG

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Amtsgericht Köln
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Geschäftsführer: Holger F. Caspari

Zum Scheider Feld 20
51467 Bergisch Gladbach
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Layout, Umsetzung:  GFMK GmbH & Co. KG
Texte: Miriam Schaum

Fotos, Abbildungen:
Anaphylaktischer Schock: Wavebreak Media Ltd/Bigstock.com (89388524)
Entstehung: JFPhotodesign/Bigstock.com (74617549)
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Therapie: VadimGuzhva/Bigstock.com (78292022)
Wissenswertes: Yastremska/Bigstock.com (89436434)

23. Juni 2017
Für Menschen mit Allergien gilt es, bei der Reiseplanung ein paar Dinge zu beachten, wie z. B. das richtige Reiseziel und eine geeignete Unterkunft zu wählen.
  
14. Juni 2017
Eine Insektengiftallergie kann im schlimmsten Fall zu einem anaphylaktischen Schock führen. Eine Immuntherapie kann die Symptome unter Umständen abschwächen.
  
08. Juni 2017
Treten bei Kontakt mit UV-Strahlen der Sonne Symptome wie Juckreiz oder Hautrötungen auf, kann es sich um eine Sonnenallergie handeln.
  
02. Juni 2017
Menschen mit Heuschnupfen sollten den Kontakt mit Pollen nach Möglichkeit meiden. Helfen können dabei z. B. Pollenschutzgitter in der Wohnung.
  
24. Mai 2017
In den Monaten April, Mai und Juni herrscht eine besonders starke Pollenbelastung, sodass viele Menschen mit Allergien mit Symptomen zu kämpfen haben.
  

Bei einem anaphylaktischen Schock handelt es sich um eine allergische Sofortreaktion, die den gesamten Körper erfasst und potenziell lebensbedrohlich sein kann. Bis zu einem Prozent der Patienten in der Notaufnahme eines Krankenhauses kommen wegen eines anaphylaktischen Schocks in die Klinik. Insbesondere das Gift von Bienen, Penicillin, Erdnüsse, Meeresfrüchte aber auch Weizenmehl können als Auslöser fungieren. Auch in Zeiten von Notfallsets mit Adrenalin-Autoinjektoren, muss die Überreaktion des Immunsystem ärztlich behandelt werden. Die Selbstmedikation ist dennoch wichtig und kann lebensrettend sein. An erster Stelle für den Betroffenen steht das Erkennen der beginnenden Reaktion und des Auslösers.

Therapie Anaphylaktischer Schock

Bei der Therapie eines anaphylaktischen Schocks steht die Erstversorgung des Patienten im Vordergrund. Durch die häufig lebensbedrohliche Situation, muss zunächst der Kreislauf reguliert und Schwellungen, die im Halsbereich zum Ersticken führen können, behandelt werden. Um den Kreislauf wieder zu stabilisieren hilft insbesondere Adrenalin, intravenös, durch Injektion und ergänzend auch durch Inhalation. Andere Medikamente die bei der Therapie eines anaphylaktischen Schocks zum Einsatz kommen können sind z. B. Dopamin, Noradrenalin oder Antihistaminika. Eine Langzeittherapie mit dem behandelnden Arzt hilft dem Patienten dabei, das Allergen in Zukunft eindeutiger zu erkennen und zu vermeiden.

Der anaphylaktische Schock ist eine gefährliche Überreaktion des Körpers, die medikamentös und unter Aufsicht medizinischen Fachpersonals behandelt werden muss. Patienten sollten gemeinsam mit ihrem Arzt einen Notfallplan aufstellen, wie im Falle eines anaphylaktischen Schocks vorgegangen werden sollte. Eine Schulung der Patienten und ggf. der Angehörigen kann helfen, im Notfall richtig zu reagieren. Betroffene können zu ihrer Sicherheit beitragen, indem sie z. B. eine Übersicht über die möglichen Auslöser aufstellen. Dies kann hilfreich sein, um die Allergene auch im stressigen Alltag zu erkennen. Auch die Einbeziehung des persönlichen Umfeldes, die Information über erste Anzeichen und Kreuzverbindungen zwischen Allergenen, gibt Betroffenen mehr Sicherheit.