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Ratgeber anaphylaktischer Schock

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12. April 2017
Damit Kinder mit Allergien mit auf Klassenfahrt fahren können, müssen Eltern und Lehrer im Vorfeld einige Dinge organisieren und klären.
  
17. März 2017
Während bei einer Kuhmilchallergie Milchprodukte komplett gemieden werden müssen, vertragen Menschen mit Laktoseintoleranz ggf. geringe Mengen Milchzucker.
  
10. März 2017
Bei der Diagnose einer Histaminintoleranz ist es wichtig, andere mögliche Erkrankungen, die ähnliche Symptome hervorrufen können, auszuschließen.
  
23. Februar 2017
Ein allergischer Schnupfen, auch als allergische Sinusitis bezeichnet, kann sich unbehandelt auf die Nasennebenhöhlen ausbreiten.
  
16. Februar 2017
Das Hilfsmittelverzeichnis legt fest, welche Hifsmittel für Allergiker von den gesetzlichen Krankenkasse bezahlt werden.
  
Therapie Anaphylaktischer Schock

Bei der Therapie eines anaphylaktischen Schocks steht die Erstversorgung des Patienten im Vordergrund. Durch die häufig lebensbedrohliche Situation, muss zunächst der Kreislauf reguliert und Schwellungen, die im Halsbereich zum Ersticken führen können, behandelt werden. Um den Kreislauf wieder zu stabilisieren hilft insbesondere Adrenalin, intravenös, durch Injektion und ergänzend auch durch Inhalation. Andere Medikamente die bei der Therapie eines anaphylaktischen Schocks zum Einsatz kommen können sind z. B. Dopamin, Noradrenalin oder Antihistaminika. Eine Langzeittherapie mit dem behandelnden Arzt hilft dem Patienten dabei, das Allergen in Zukunft eindeutiger zu erkennen und zu vermeiden.

Der anaphylaktische Schock ist eine gefährliche Überreaktion des Körpers, die medikamentös und unter Aufsicht medizinischen Fachpersonals behandelt werden muss. Patienten sollten gemeinsam mit ihrem Arzt einen Notfallplan aufstellen, wie im Falle eines anaphylaktischen Schocks vorgegangen werden sollte. Eine Schulung der Patienten und ggf. der Angehörigen kann helfen, im Notfall richtig zu reagieren. Betroffene können zu ihrer Sicherheit beitragen, indem sie z. B. eine Übersicht über die möglichen Auslöser aufstellen. Dies kann hilfreich sein, um die Allergene auch im stressigen Alltag zu erkennen. Auch die Einbeziehung des persönlichen Umfeldes, die Information über erste Anzeichen und Kreuzverbindungen zwischen Allergenen, gibt Betroffenen mehr Sicherheit.

Bei einem anaphylaktischen Schock handelt es sich um eine allergische Sofortreaktion, die den gesamten Körper erfasst und potenziell lebensbedrohlich sein kann. Bis zu einem Prozent der Patienten in der Notaufnahme eines Krankenhauses kommen wegen eines anaphylaktischen Schocks in die Klinik. Insbesondere das Gift von Bienen, Penicillin, Erdnüsse, Meeresfrüchte aber auch Weizenmehl können als Auslöser fungieren. Auch in Zeiten von Notfallsets mit Adrenalin-Autoinjektoren, muss die Überreaktion des Immunsystem ärztlich behandelt werden. Die Selbstmedikation ist dennoch wichtig und kann lebensrettend sein. An erster Stelle für den Betroffenen steht das Erkennen der beginnenden Reaktion und des Auslösers.