Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber anaphylaktischer Schock

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Anaphylaktischer Schock

Links zum anaphylaktischen Schock

Arbeitsgemeinschaft Anaphylaxie Training und Edukation e. V.
www.anaphylaxieschulung.de

Deutscher Allergie- und Asthmabund e. V.
www.daab.de

Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie
www.dgaki.de

Anaphylaxie-Register
www.anaphylaxie.net

Gesellschaft für Pädriatische Allergologie und Umweltmedizin
www.gpau.de

12. Oktober 2017
Um einer Osteoporose vorzubeugen ist eine ausreichende Kalziumversorgung wichtig. Bei einer Laktoseintoleranz kann es aber zu einem Kalziummangel kommen.
  
10. Oktober 2017
Kommt es beim Verzehr bestimmter Lebensmittel zu einer allergischen Reaktion, kann eine Kreuzallergie vorliegen.
  
06. Oktober 2017
Bei lebensbedrohlichen Allergien und Allergien, bei denen die Auslöser kaum gemieden werden können, wird eine Hyposensibilisierung empfohlen.
  
05. Oktober 2017
Da Milben eine feuchte und warme Umgebung bevorzugen, ist es vor allem im Herbst und Winter wichtig, regelmäßig zu lüften.
  
26. September 2017
Man unterscheidet Atemwegsallergien, Nahrungsmittelallergie, Injektionsallergien und sonstige Allergien wie z. B. Kontaktallergie.
  

Der anaphylaktische Schock ist eine gefährliche Überreaktion des Körpers, die medikamentös und unter Aufsicht medizinischen Fachpersonals behandelt werden muss. Patienten sollten gemeinsam mit ihrem Arzt einen Notfallplan aufstellen, wie im Falle eines anaphylaktischen Schocks vorgegangen werden sollte. Eine Schulung der Patienten und ggf. der Angehörigen kann helfen, im Notfall richtig zu reagieren. Betroffene können zu ihrer Sicherheit beitragen, indem sie z. B. eine Übersicht über die möglichen Auslöser aufstellen. Dies kann hilfreich sein, um die Allergene auch im stressigen Alltag zu erkennen. Auch die Einbeziehung des persönlichen Umfeldes, die Information über erste Anzeichen und Kreuzverbindungen zwischen Allergenen, gibt Betroffenen mehr Sicherheit.

Diagnose Anaphylaktischer Schock

Die Diagnose eines anaphylaktischen Schocks muss schnell erfolgen, da es sich um eine Allergie mit Sofortreaktion handelt. Schon in wenigen Minuten können die Symptome daher sehr schnell voranschreiten und sollten nicht unterschätzt werden, da mögliche Schwellungen im Bereich der Atemwege und ein Kreislaufkollaps große Gefahren bergen. Die ersten Symptome sollte daher der Betroffene selbst wahrnehmen und frühzeitig einen Notarzt anfordern. Die Körperreaktionen sind sehr individuell und können sowohl gleichzeitig als auch nacheinander an unterschiedlichen Körperbereichen auftreten. Eine Diagnose kann daher schwierig sein. Die Abgrenzung zu anderen möglichen Ursachen für Symptome wie Unwohlsein und Juckreiz ist besonders wichtig.

Ein anaphylaktischer Schock verläuft zu Beginn ähnlich wie eine normale Allergie, angeregt durch eine sehr hohe Dosis eines Allergens, andere Substanzen die eine Allergie hervorrufen können oder auch Stress artet die Reaktion jedoch aus. Histamin und andere Botenstoffe des Körpers werden in großen Mengen freigesetzt und überfordern den Organismus. Die Folge sind Symptome am ganzen Körper, die sich auch auf die Organe und das Herz-Kreislauf-System auswirken können. Dabei kann ein anaphylaktischer Schock sehr unterschiedlich entstehen, Patienten sollten daher auch bei Symptomen, die zunächst nicht eindeutig sind vorsichtig sein und sich frühzeitig Hilfe suchen.