Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber anaphylaktischer Schock

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Anaphylaktischer Schock

Links zum anaphylaktischen Schock

Arbeitsgemeinschaft Anaphylaxie Training und Edukation e. V.
www.anaphylaxieschulung.de

Deutscher Allergie- und Asthmabund e. V.
www.daab.de

Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie
www.dgaki.de

Anaphylaxie-Register
www.anaphylaxie.net

Gesellschaft für Pädriatische Allergologie und Umweltmedizin
www.gpau.de

15. Februar 2018
In einigen Berufsgruppen kommt es besonders häufig zur Entstehung von Allergien. Die Allergie kann dann unter Umständen als Berufskrankheit anerkannt werden.
  
06. Februar 2018
Schimmelpilze entstehen durch Feuchtigkeit in den Wohnräumen. Regelmäßiges Stoßlüften kann helfen, einem Schimmelpilzbefall vorzubeugen.
  
01. Februar 2018
Eine Hyposensibilisierung sollte nicht während einer Schwangerschaft begonnen werden, da das Risiko für einen anaphylaktischen Schock zu groß ist.
  
23. Januar 2018
Abhängig vom Wetter kann es im Februar bereits zum ersten Pollenflug von Hasel und Erle kommen.
  
08. Januar 2018
Zur Diagnose einer Laktoseintoleranz oder Fruktoseintoleranz werden meist ein H2-Atemtest oder eine Auslassdiät durchgeführt.
  

Ein anaphylaktischer Schock verläuft zu Beginn ähnlich wie eine normale Allergie, angeregt durch eine sehr hohe Dosis eines Allergens, andere Substanzen die eine Allergie hervorrufen können oder auch Stress artet die Reaktion jedoch aus. Histamin und andere Botenstoffe des Körpers werden in großen Mengen freigesetzt und überfordern den Organismus. Die Folge sind Symptome am ganzen Körper, die sich auch auf die Organe und das Herz-Kreislauf-System auswirken können. Dabei kann ein anaphylaktischer Schock sehr unterschiedlich entstehen, Patienten sollten daher auch bei Symptomen, die zunächst nicht eindeutig sind vorsichtig sein und sich frühzeitig Hilfe suchen.

Diagnose Anaphylaktischer Schock

Die Diagnose eines anaphylaktischen Schocks muss schnell erfolgen, da es sich um eine Allergie mit Sofortreaktion handelt. Schon in wenigen Minuten können die Symptome daher sehr schnell voranschreiten und sollten nicht unterschätzt werden, da mögliche Schwellungen im Bereich der Atemwege und ein Kreislaufkollaps große Gefahren bergen. Die ersten Symptome sollte daher der Betroffene selbst wahrnehmen und frühzeitig einen Notarzt anfordern. Die Körperreaktionen sind sehr individuell und können sowohl gleichzeitig als auch nacheinander an unterschiedlichen Körperbereichen auftreten. Eine Diagnose kann daher schwierig sein. Die Abgrenzung zu anderen möglichen Ursachen für Symptome wie Unwohlsein und Juckreiz ist besonders wichtig.

Bei einem anaphylaktischen Schock handelt es sich um eine allergische Sofortreaktion, die den gesamten Körper erfasst und potenziell lebensbedrohlich sein kann. Bis zu einem Prozent der Patienten in der Notaufnahme eines Krankenhauses kommen wegen eines anaphylaktischen Schocks in die Klinik. Insbesondere das Gift von Bienen, Penicillin, Erdnüsse, Meeresfrüchte aber auch Weizenmehl können als Auslöser fungieren. Auch in Zeiten von Notfallsets mit Adrenalin-Autoinjektoren, muss die Überreaktion des Immunsystem ärztlich behandelt werden. Die Selbstmedikation ist dennoch wichtig und kann lebensrettend sein. An erster Stelle für den Betroffenen steht das Erkennen der beginnenden Reaktion und des Auslösers.