Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber anaphylaktischer Schock

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Anaphylaktischer Schock

Links zum anaphylaktischen Schock

Arbeitsgemeinschaft Anaphylaxie Training und Edukation e. V.
www.anaphylaxieschulung.de

Deutscher Allergie- und Asthmabund e. V.
www.daab.de

Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie
www.dgaki.de

Anaphylaxie-Register
www.anaphylaxie.net

Gesellschaft für Pädriatische Allergologie und Umweltmedizin
www.gpau.de

18. April 2018
Je nach Region unterscheiden sich die klimatischen Bedingungen und somit auch der Pollenflug. Durch den Klimawandel verschiebt sich zudem der Pollenflug.
  
04. April 2018
Bei Laktoseintoleranz kann man entweder laktosefreie Varianten von Nahrungsmitteln kaufen oder Lebensmittel, die generell kein oder kaum Laktose enthalten.
  
26. März 2018
Kinder mit einem erhöhten Allergierisiko sollten nach Möglichkeit gestillt werden, ansonsten empfiehlt sich hypoallergene Säuglingsmilch.
  
08. März 2018
Hunde und Katzen gehören zu den häufigen Auslösern einer Tierhaarallergie. Dabei kann sich die Allergie bei verschiedenen Rassen unterschiedlich stark zeigen.
  
15. Februar 2018
In einigen Berufsgruppen kommt es besonders häufig zur Entstehung von Allergien. Die Allergie kann dann unter Umständen als Berufskrankheit anerkannt werden.
  

Ein anaphylaktischer Schock verläuft zu Beginn ähnlich wie eine normale Allergie, angeregt durch eine sehr hohe Dosis eines Allergens, andere Substanzen die eine Allergie hervorrufen können oder auch Stress artet die Reaktion jedoch aus. Histamin und andere Botenstoffe des Körpers werden in großen Mengen freigesetzt und überfordern den Organismus. Die Folge sind Symptome am ganzen Körper, die sich auch auf die Organe und das Herz-Kreislauf-System auswirken können. Dabei kann ein anaphylaktischer Schock sehr unterschiedlich entstehen, Patienten sollten daher auch bei Symptomen, die zunächst nicht eindeutig sind vorsichtig sein und sich frühzeitig Hilfe suchen.

Therapie Anaphylaktischer Schock

Bei der Therapie eines anaphylaktischen Schocks steht die Erstversorgung des Patienten im Vordergrund. Durch die häufig lebensbedrohliche Situation, muss zunächst der Kreislauf reguliert und Schwellungen, die im Halsbereich zum Ersticken führen können, behandelt werden. Um den Kreislauf wieder zu stabilisieren hilft insbesondere Adrenalin, intravenös, durch Injektion und ergänzend auch durch Inhalation. Andere Medikamente die bei der Therapie eines anaphylaktischen Schocks zum Einsatz kommen können sind z. B. Dopamin, Noradrenalin oder Antihistaminika. Eine Langzeittherapie mit dem behandelnden Arzt hilft dem Patienten dabei, das Allergen in Zukunft eindeutiger zu erkennen und zu vermeiden.

Der anaphylaktische Schock ist eine gefährliche Überreaktion des Körpers, die medikamentös und unter Aufsicht medizinischen Fachpersonals behandelt werden muss. Patienten sollten gemeinsam mit ihrem Arzt einen Notfallplan aufstellen, wie im Falle eines anaphylaktischen Schocks vorgegangen werden sollte. Eine Schulung der Patienten und ggf. der Angehörigen kann helfen, im Notfall richtig zu reagieren. Betroffene können zu ihrer Sicherheit beitragen, indem sie z. B. eine Übersicht über die möglichen Auslöser aufstellen. Dies kann hilfreich sein, um die Allergene auch im stressigen Alltag zu erkennen. Auch die Einbeziehung des persönlichen Umfeldes, die Information über erste Anzeichen und Kreuzverbindungen zwischen Allergenen, gibt Betroffenen mehr Sicherheit.