Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber anaphylaktischer Schock

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Anaphylaktischer Schock

Links zum anaphylaktischen Schock

Arbeitsgemeinschaft Anaphylaxie Training und Edukation e. V.
www.anaphylaxieschulung.de

Deutscher Allergie- und Asthmabund e. V.
www.daab.de

Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie
www.dgaki.de

Anaphylaxie-Register
www.anaphylaxie.net

Gesellschaft für Pädriatische Allergologie und Umweltmedizin
www.gpau.de

17. März 2017
Während bei einer Kuhmilchallergie Milchprodukte komplett gemieden werden müssen, vertragen Menschen mit Laktoseintoleranz ggf. geringe Mengen Milchzucker.
  
10. März 2017
Bei der Diagnose einer Histaminintoleranz ist es wichtig, andere mögliche Erkrankungen, die ähnliche Symptome hervorrufen können, auszuschließen.
  
23. Februar 2017
Ein allergischer Schnupfen, auch als allergische Sinusitis bezeichnet, kann sich unbehandelt auf die Nasennebenhöhlen ausbreiten.
  
16. Februar 2017
Das Hilfsmittelverzeichnis legt fest, welche Hifsmittel für Allergiker von den gesetzlichen Krankenkasse bezahlt werden.
  
09. Februar 2017
Allergiker können bei der Wahl ihrer Rehaklinik mitentscheiden. Dies ist mit dem Wunsch- und Wahlrecht gesetzlich geregelt.
  

Bei einem anaphylaktischen Schock handelt es sich um eine allergische Sofortreaktion, die den gesamten Körper erfasst und potenziell lebensbedrohlich sein kann. Bis zu einem Prozent der Patienten in der Notaufnahme eines Krankenhauses kommen wegen eines anaphylaktischen Schocks in die Klinik. Insbesondere das Gift von Bienen, Penicillin, Erdnüsse, Meeresfrüchte aber auch Weizenmehl können als Auslöser fungieren. Auch in Zeiten von Notfallsets mit Adrenalin-Autoinjektoren, muss die Überreaktion des Immunsystem ärztlich behandelt werden. Die Selbstmedikation ist dennoch wichtig und kann lebensrettend sein. An erster Stelle für den Betroffenen steht das Erkennen der beginnenden Reaktion und des Auslösers.

Ein anaphylaktischer Schock verläuft zu Beginn ähnlich wie eine normale Allergie, angeregt durch eine sehr hohe Dosis eines Allergens, andere Substanzen die eine Allergie hervorrufen können oder auch Stress artet die Reaktion jedoch aus. Histamin und andere Botenstoffe des Körpers werden in großen Mengen freigesetzt und überfordern den Organismus. Die Folge sind Symptome am ganzen Körper, die sich auch auf die Organe und das Herz-Kreislauf-System auswirken können. Dabei kann ein anaphylaktischer Schock sehr unterschiedlich entstehen, Patienten sollten daher auch bei Symptomen, die zunächst nicht eindeutig sind vorsichtig sein und sich frühzeitig Hilfe suchen.

Therapie Anaphylaktischer Schock

Bei der Therapie eines anaphylaktischen Schocks steht die Erstversorgung des Patienten im Vordergrund. Durch die häufig lebensbedrohliche Situation, muss zunächst der Kreislauf reguliert und Schwellungen, die im Halsbereich zum Ersticken führen können, behandelt werden. Um den Kreislauf wieder zu stabilisieren hilft insbesondere Adrenalin, intravenös, durch Injektion und ergänzend auch durch Inhalation. Andere Medikamente die bei der Therapie eines anaphylaktischen Schocks zum Einsatz kommen können sind z. B. Dopamin, Noradrenalin oder Antihistaminika. Eine Langzeittherapie mit dem behandelnden Arzt hilft dem Patienten dabei, das Allergen in Zukunft eindeutiger zu erkennen und zu vermeiden.