Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber anaphylaktischer Schock

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GFMK GmbH & Co. KG

Handelsregister-Nr. HRA 20746
Amtsgericht Köln
USt-IdNr.: DE813117900

Geschäftsführer: Holger F. Caspari

Zum Scheider Feld 20
51467 Bergisch Gladbach
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Realisierung:

Layout, Umsetzung:  GFMK GmbH & Co. KG
Texte: Miriam Schaum

Fotos, Abbildungen:
Anaphylaktischer Schock: Wavebreak Media Ltd/Bigstock.com (89388524)
Entstehung: JFPhotodesign/Bigstock.com (74617549)
Diagnose: Kurhan/Bigstock.com (53745517)
Therapie: VadimGuzhva/Bigstock.com (78292022)
Wissenswertes: Yastremska/Bigstock.com (89436434)

18. April 2018
Je nach Region unterscheiden sich die klimatischen Bedingungen und somit auch der Pollenflug. Durch den Klimawandel verschiebt sich zudem der Pollenflug.
  
04. April 2018
Bei Laktoseintoleranz kann man entweder laktosefreie Varianten von Nahrungsmitteln kaufen oder Lebensmittel, die generell kein oder kaum Laktose enthalten.
  
26. März 2018
Kinder mit einem erhöhten Allergierisiko sollten nach Möglichkeit gestillt werden, ansonsten empfiehlt sich hypoallergene Säuglingsmilch.
  
08. März 2018
Hunde und Katzen gehören zu den häufigen Auslösern einer Tierhaarallergie. Dabei kann sich die Allergie bei verschiedenen Rassen unterschiedlich stark zeigen.
  
15. Februar 2018
In einigen Berufsgruppen kommt es besonders häufig zur Entstehung von Allergien. Die Allergie kann dann unter Umständen als Berufskrankheit anerkannt werden.
  
Diagnose Anaphylaktischer Schock

Die Diagnose eines anaphylaktischen Schocks muss schnell erfolgen, da es sich um eine Allergie mit Sofortreaktion handelt. Schon in wenigen Minuten können die Symptome daher sehr schnell voranschreiten und sollten nicht unterschätzt werden, da mögliche Schwellungen im Bereich der Atemwege und ein Kreislaufkollaps große Gefahren bergen. Die ersten Symptome sollte daher der Betroffene selbst wahrnehmen und frühzeitig einen Notarzt anfordern. Die Körperreaktionen sind sehr individuell und können sowohl gleichzeitig als auch nacheinander an unterschiedlichen Körperbereichen auftreten. Eine Diagnose kann daher schwierig sein. Die Abgrenzung zu anderen möglichen Ursachen für Symptome wie Unwohlsein und Juckreiz ist besonders wichtig.

Ein anaphylaktischer Schock verläuft zu Beginn ähnlich wie eine normale Allergie, angeregt durch eine sehr hohe Dosis eines Allergens, andere Substanzen die eine Allergie hervorrufen können oder auch Stress artet die Reaktion jedoch aus. Histamin und andere Botenstoffe des Körpers werden in großen Mengen freigesetzt und überfordern den Organismus. Die Folge sind Symptome am ganzen Körper, die sich auch auf die Organe und das Herz-Kreislauf-System auswirken können. Dabei kann ein anaphylaktischer Schock sehr unterschiedlich entstehen, Patienten sollten daher auch bei Symptomen, die zunächst nicht eindeutig sind vorsichtig sein und sich frühzeitig Hilfe suchen.

Therapie Anaphylaktischer Schock

Bei der Therapie eines anaphylaktischen Schocks steht die Erstversorgung des Patienten im Vordergrund. Durch die häufig lebensbedrohliche Situation, muss zunächst der Kreislauf reguliert und Schwellungen, die im Halsbereich zum Ersticken führen können, behandelt werden. Um den Kreislauf wieder zu stabilisieren hilft insbesondere Adrenalin, intravenös, durch Injektion und ergänzend auch durch Inhalation. Andere Medikamente die bei der Therapie eines anaphylaktischen Schocks zum Einsatz kommen können sind z. B. Dopamin, Noradrenalin oder Antihistaminika. Eine Langzeittherapie mit dem behandelnden Arzt hilft dem Patienten dabei, das Allergen in Zukunft eindeutiger zu erkennen und zu vermeiden.